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Dienstag, 13 Juli 2021 22:30

Rezension zu den Beyerdynamic DT 990 Pro Black Edition

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Mooooment, bevor das Internet wieder sein Ding tut: nein, hier ist nix bezahlt oder gesponsert, habe meine eigenen 135€ in die DT 990 geballert und hier kommt meine Bewertungen zu den Dingern.

Anlass

Ich hatte bislang die Sony MDR-XB950B1 (warum müssen Technikprodukte immer eine Namensbezeichnung wie Sturmgewehre haben, egal) und die waren für mich komplett ok und zweckgetreu. Da ich gern basslastige Musik höre, kamen die MDX wie gerufen, Sound und Tragekomfort passte sowie Bluetooth an Board, also alles top. Dachte ich. Nach einem Jahr maximal bricht einfach der linke Tragebügel ab und das kunstartige Leder der Ohrpolsterverkleidung reißt auf. Und das war bereits das zweite Paar, war beim ersten Paar ähnlich. Also soll dieses Mal was neues her. Ich bin hobbymäßiger Webvideorpoduzent, arbeite mit Tontechnik, schneide Videos, höre Musik, zocke gern und viel und mag es nun mal, den Ton direkt auf dem Ohr zu haben und trage viele Stunden am Tag die Technik auf dem Kopf, daher soll es dieses Mal etwas sein, was länger hält - ob das zutreffen wird, weiß ich zum Zeitpunkt des Artikels hier nicht, habe die DT 990 jetzt erst ca 1,5 Monate. Zudem liegt mein Hauptaugenmerk eigentlich auf der Basslastigkeit.

Tragekomfort

Ich hab laut der mittlerweile eingetragenen Bügelform der DT 990 auf meinen Ohren wohl einen Eierkopf, zumindest sieht es danach aus. Davon merke ich aber nicht viel. Und das ist gut. Denn die Muscheln sitzen bei mir 1A auf den Lauschern, es rutscht absolut nix, auch nicht beim Head Bangen (for real), statt herkömmlichen Kunstlederscheiß (oder was weiß ich was das für viel zu billig aus Nahost eingeflogenen chemiestinkenden Polsterbumms ist), gibts hier eine Art Velourbezug, bei dem ich anfangs skeptisch war, wahrscheinlich wegen Schweiß oder ähnliches Geschichten, glücklicherweise täuscht das aber nur. Trägt sich im Gesamten sehr weich, aber auch fest, will also heißen: nix wackelt, nix rutscht, sitzt nahezu bombenfest, man merkt es nach einer Weile tragen aber nicht und ich bekomme auch keine Kopfschmerzen vom Tragen. Sehr löblich. Denn die konnten einen bei den Sony MDR schon mal nach einigen Stunden plagen.

Hier die weichen Ohrpolster, die aus Samt sein dürftenDie Ohrpolster sind - wie hier zu sehen- aus Velour, das sich weich trägt. Selbst für Schweißohren wie bei mir nach Stunden kein Problem.

Quelle: www.thomann.de

Tonqualität

Wir müssen hier bitte folgende Gewohnheiten meinerseits berücksichten: ich höre gern basslastige Musik, zocke Spiele mit aller Art von Soundkulisse: reine Musik, Shooter mit viel Pew Pew und Bumm Bumm oder ich vertone selbst mal irgendwas für ein Video, höre Probe und muss entscheiden, ob das tontechnisch passt. Im Vergleich zu den MDX, sind die DT 990 definitiv nicht für bassstarken Konsum konzipiert, das macht sich beim Anwerfern einer meiner böllernden Bassspuren bemerkbar. Das Dröhnen ist weitgehend eingedämmt worden, finde ich persönlich Schade, dafür können die DT 990 aber nix, weil der Zweck ganz woanders liegt: beim Monitoring. Wer Stimmen, Instrumente, durchschnittliche Musik und Vergleichbares abmischen möchte, ist bei den DT richtig gelandet. Die allgemeine Konzipierung lässt sich beim Heimgebrauch und Monitoring wiedersehen, finde ich.

Da ich meinen Bass wiederhaben wollte, habe ich die DT in mein kleines USB-Mischpult Xenyx 302 via Klinke gesteckt und die Tiefen per Regler um vllt 3-6 db angehoben, somit hatte ich einen zufriedenstellenden Ausgleich, auch wenn es sich nicht ganz so anhört wie vorher, aber vielleicht ist das auf Dauer für meine Ohren gar nicht mal so ungesund...

Die Bauweise dieses Paars ist "offen", was so viel heißt, dass theoretisch die Umgebungsgeräusche bei Nutzung deutlicher wahrnehmbar sein sollen, als bei geschlossener Bauweise, die sich so zeigt, dass die eigentlischen Muscheln, die man auf dem Ohr trägt, wie eine schalltdichte Kokosnusshälfte auf das Ohr gedrückt wird und man somit weniger von der Umgebung hört. Soweit die Theorie. Ich bin ehrlich: bei der Nutzung habe ich von dieser Bauweise keine sonderbaren Erfahrungen gemacht, also weder gut noch schlecht, es kommt wohl aber auch stark auf die Umgebung an. Nahe Geräusche oder laute entfernte Geräusche konnte ich aber wahrnehmen, also in sofern würde ich jetzt einfach mal der reinen Spekulation und keinerlei widersprechenden Erfahrungen behaupten, dass die offene Bauweise hier funktioniert. Wie auch immer: ich empfinde die Höhen und Mitten bei den DT 990 sehr klar, angenehm und verständlich. Das macht sich unter anderem bei der Internetteleofnie bemerkbar, aber auch beim Hören von Musik nehme ich nun teilweise mehr von der Instrumentenvielfalt wahr, man kann sozusagen die einzelnen Komponenten besser differenzieren und erkennen, wenn man es so bezeichnen möchte.

Offene Bauweise - hier mit 250 statt 80 Ohm

Hier die geriffelte "offene" Bauweise zu sehen (und 250 Ohm, statt 80 Ohm wie in der Limited Edition) | Quelle: www.kirstein.de

Funktionsumfang

Nix. Keine Knöpfe, kein RGB, kein Zitronenduft. Qualität halt. Und ein festes 500 Meter langes 3,5 mm Klinke-Kabel (mit Drehgewinde), das aber "nur" ca 2 m lang sein dürfte. Verlängern liese es sich also, kürzen nicht. Sollte aber für jeden Arbeitsplatz eigentlich lang genug sein.

Anwendungsbereich

Ich bin Gamer, Cutter, selbsternannter Tontechniker, Musikgenießer und jemand, der bei Kleinigkeiten schon manchmal an die Decke geht. Für mich persönlich liegt der Einsatz bei normalem Musikkonsum, aber auch als Zocker möchte ich die Geräuschkulisse gern präzise einschätzen können und bei meinen hobbybasierenden Tonprojekten soll das Ergebnis möglichst abweichungsfrei klingen. Und das geben die DT 990 ordentlich wieder. Für Anwendungszwecke mit Instrumenten kann ich leider keine Einschätzung und Berichte geben, mit Ausnahme eines elektronischen Pianos, auf dem ich die Super Mario Overworld Theme gespielt habe. Klang wunderbar, also akustisch, saubere Tonwiedergabe.

Fazit

Für die besagten 135€ gibt es meines Erachtens nach hier ein Pärchen, das wohl die meisten zufriedenstellen sollte. Wer - so wie ich - auf ausgeprägten Tiefton steht, für den sind die DT 990 nix. Für Studios, Tonbearbeiter die stundenlang monitoren, Moderatoren die noch so sehr justieren, Zocker die nach Steps lauschen und durchschnittliche Musikgenießer sind dann hier schon eher an der richtigen Stelle.

Mein einziger Zusatzwunsch

Auch wenn es die Super Special Sonder Edition usw ist: ein Spiralkabel wäre nett gewesen bzw vom Kopfhörer absteckbar. Getreu meines Totschlagarguments zu meiner Mutter im Kindergarten: "die anderen haben auch eins".

Abschließend...

Sorry, wenn diese Erfahrung hier nicht allzu technisch mit Messungen und dergleichen geworden ist, ich kann nur mündlich eine Erfahrung wiedergeben, derartige Messtechnik habe ich leider nicht, aber ich verweise gern auf die technischen Daten, ein offizielles Datenblatt habe ich nicht gefunden.

Falls du vielleicht Fragen hast, Kritik zu diesem Bericht, eine Ergänzung oder inhaltliche Fehler gefunden hast, kannst du mich gern über das Kontaktformular erreichen :)

Samstag, 20 Februar 2021 13:04

Die Dreamhack 2019 | LAN Leizpig

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Die Messe für Zocker

Die Dreamhack in Leipzig ist das lokale Gamerevent schlichthin. 2019 besucht ich sie zum ersten Mal zusammen mit einem Freund. Anlässlich der Pandemie, die für den Ausfall der Messe 2021 sorgte, hole ich nun den Bericht dazu nach, den ich mangels Zeit und Motivation nicht erstellen konnte. Da es schon eine Weile her ist, bemühe ich mich bestmöglich, alle Erlebnisse hier wiederzugeben.

Vorbereitung und Anreise

Screenshot von DiscordVorab: wir waren zu zweit auf der Dreamhack. Mit "wir" meine ich meinen guten Freund Ecki und mich, wir zocken gern und oft gemeinsam. Für 2019 hatten wir uns vorgenommen, dass wir die Dreamhack in Leipzig besuchen. Einen Tag vorher kam Ecki aus Bayern nach Sachsen mit Auto angereist, beladen mit PC, Bildschirm und Peripherie. Am nächsten Morgen ging es dann sehr früh los. Eine Stunde Fahrt nach Leipzig. Mein Auto war bis unters Dach beladen mit PC, Bildschirmen und Peripherie, ausgestattet zum zocken und streamen. Bei unserer Ankunft war die Schlange zum Einlass gefühlt länger als der Fahrtweg. Laut meiner Information wurden von den möglichen Zugängen und Kontrollen lediglich 2 "Schalter" geöffnet, was den Einlass ins unermessliche verzögert hat und auch nach schätzungsweise 1,5 Stunden warten vor dem Einlass keine Reduzierung der wartenden Menge ersichtlich war. Ecki und ich entluden also unser Zeug aus dem PKW und schimmelten uns zusammen mit zwei anderen Wartenden an eine Fahrzeughalle, wovon wir einen guten Überblick über das Gelände + Einlass hatten. Für Februar war es natürlich recht kalt, entsprechend hatte man ein wenig gefröstelt beim Warten. Wir haben uns dennoch zusammen zu viert gut unterhalten können. Irgendwann haben wir uns trotz der immer noch nicht abnehmenden Schlange entschieden uns anzustellen. Gesagt getan, keine Ahnung wie lange wir darin dann wieder warteten, aber es war verhätlnismäßig lang.

TLDR: in der Schlange gewartet, ab durch den Einlass, die uns Sticker auf die Geräte getackert haben (Inventur + Diebstahlabsicherung) und dann gings auch schon zu unseren Plätzen, die wir gemietet haben für die Zeit von 2,5 Tagen.

Durch die Halle gelaufen, an den Plätzen angekommen, war die Ausstattung für die Tage schlicht: Tische wie auf einem Bierfest, Konferenzstühle, Steckdosen und LAN-Kabel. Der Aufbau unseres Equips dauerte durchaus an, da unsere Setups nicht nur das reine Zocken umfassten, sondern auch die Möglichkeit zum streamen. Wurde dann recht eng mit vier Monitoren, aber das hat man sich schon irgendwie zurückgerückt. Und dann konnte man auch direkt loslegen, sobald alles aufgebaut war.

HalleDieser optische Eindruck zog sich über die gesamte LAN Area. Überall PCs, Bildschirme und Schlafsäcke.

Zocken, schlafen, zocken

Das wohl offensichtlichste erspare ich uns jetzt an der Stelle: natürlich haben wir gefühlte 12 Stunden zusammen oder gegeneinander gespielt. Im Hintergrund hörte man aller 2 Sekunden jemanden "HELGAAAAAA!!!" rufen, es lief ein nickender Gandalf via Projektor an der Wand und allgemein war die gesamte Halle in einem passenden Ambiente: dunkel, helle Monitore, mal mehr RGB, mal weniger und man brauchte sich um nix weiteres kümmern (außer Verpflegung, das hat jeder selbst arrangiert). Ab und zu ist man dann mal mit seinen Kumpels losgezogen um eine zu rauchen oder die Sanitäreinrichtung aufzusuchen. Im Endeffekt hat man sich selbst das Event selbst so gestaltet, wie man wollte :)

Ecki am SchlafenTypisch Gamer: unkompliziert zum kurzen Nickerchen einfach kurz Tastatur beiseitegeschoben, Arme zusammengeschlagen und Kopf auf'n Tisch. Nach 'ner Stunde ist Eckinator 3000 wieder einsatzbereit.

Die Expo

Es folgen einige optische Eindrücke der Expo. Nicht verwechseln: die Messe ist unterteilt in Expo (der Ausstellerbereich der Messe, offen für Besucherverkehr) und der LAN Area (der Zockerbereich, für die, die einige Euros im voraus dalassen, um hier temporär zu campieren). Mit dem LAN Ticket kommt man übrigens kostenfrei auch auf die Expo. Dort fand man größtenteils Merch zu Games und Charakteren, T-Shirts, Essenstände, Tournierevents, irgendwelche "bekannten" Streamer, die keiner kennt (ich zumindest nicht) und weiteres Gedöns zum angucken, teilnehmen, gewinnen oder staunen.

Expo-BereichExpo-BereichExpo-Bereich

Der Besuch der Expo war wie eine Gamescom nur in mini. Viel Merch, einige Turniere zum teilnehemn oder zuschauen und viel Gedränge.

Unterm Strich


Dafür, dass die LAN einmal im Jahr ist und man theoretisch 2,5 Tage durchzocken könnte, ist es ein empfehlenswertes Event, um gemeinsam zu spielen, Spaß zu haben und einfach mal die Gemeinsamkeit der Gamer zu fühlen. Einzelgängern würde ich die LAN nicht unbedingt nahelegen, mindestens zu zweit sollte man schon zu Besuch sein, amcht einfach mehr Spaß. Die einfachen Konferenzstühle waren trotzdem auf Dauer unbequem xD

Achso: denk für das nächste Mal unbedingt an eine aufblasbare Isomatte oder aufklappbares Bett, der Boden ist äußerst unbequem wenn man in der Halle unter dem Tisch übernachtet und man nur eine einfache Isomatte am Start hat.

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Grand Theft Auto VI wird bereits lange erwartet. Es sind nun bereits 5 Jahre seit Release für die Konsolen vergangen und der Nachfolger wird sehnlichst erwartet. Stellt sich nur die Frage: wie wird das Spiel aussehen? Welche Möglichkeiten bietet es? Welche Verbesserungen wird es bringen? Welche Erfahrungen bringt der Online Modus? Mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird Rockstar Games diesen Artikel nicht wahrnehmen, dennoch möchte ich als Artikelautor gern meine Liste an Wünschen vorstellen, die ich an GTA 6 habe und was ich mir von dem Spiel (für die PC Version) erwarte.

MassivePlayZ wünscht sich für Grand Theft Auto VI im Online Modus:

  • reale Fahrzeugmarken sowie Modelle

  • mindestens ein eigenes Haustier für den Online Modus (z.B. wie Franklins Hund Chop aus GTA V)
    Quelle: Redbull.com
  • anpassbare Wohnungen im Online Modus (Erläuterung: wie zum Beispiel bei Sims-Reihe, wäre es mehr als wünschenswert, wenn man eine leere Wohnungen beziehen könnte und diese mit eigenen gekauften Objekten einrichten kann. Soweit frei platzierbar und auch gegen Bedingungen wie z.B. "nicht mehr als 30 Objekte", Zimmer anbauen auf Grundstücksfläche wäre cool, aber optional

  • Jahreszeitenwechsel (mindestens Winter als Kontrastprogramm zur regulären Jahreszeit)

  • benutzbare Blinker an Fahrzeugen (ja, auch solch ein Detail wäre schön!)

  • mehr taktische und wirtschaftliche Planung bei eigenen Organisationen (Erläuterung: ein einfacher Klick auf "Ware stehlen" ist zu einfach, um eine Menge Ware ranzuschaffen. Viel mehr sollte amn Regler haben, wie viel, auf welchem Wege, mit welcher ugnefähren Route, wer welchen Job dabei übernimmt, usw. Das Ganze actionreich inszeniert und mit ein bisschen mehr wirtschaftlicher Planung: werden die Waren überhaupt gebraucht, lassen die sich dann auch mit Profit verkaufen, Preisspekulation betreiben, Industriespionage bei Konkurenten betreiben, Mitglieder zahlen in Organisation Privatkapital ein und finanzieren so das Unternehmen. Wie es eben schon funktioniert :) )

  • umfangreichere Interaktionsmöglichkeiten mit Mitspielern (Erläuterung: Hotkeys wären eine Idee, um festgelegte Bewegungen oder Signale auszuführen; auch allgemein körperliche Nähe zu anderen Spielern könnte ein witziges Erlebnis werden)

  • mehr betretbare Objekte (Erläuterung: GTA 5 bot bereits eine dezente Auswahl an Objekten, die man betreten, beziehen, kaufen oder für Missionen brauchen konnte. Das Spielerlebnis würde drasstisch maximiert werden, wenn nahezu jedes Objekt betretbar wäre)

  • bitte eine bessere Steuerung beim Schwimmen - die ist einfach furchtbar kompliziert in Grand Theft Auto V
Sonntag, 19 Januar 2020 02:25

Wie geil ist denn nun 21:9 2K Gaming?

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Wie vielleicht wenigen bekannt sein dürfte, habe ich mir letztens mal was fettes gegönnt: den Acer Predator X34. Damit ist ein neues Gaming-Zeitalter (für mich persönlich zumindest) rangebrochen. Breiteres Bild, echt scharfe und dichte Pixel, höhere Bildwiederholungsrate, IPS-Panel und und und.

Daten zum Monitor

  • Reaktionszeit: 4 ms GTG
  • Seitenverhältnis: 21:9
  • Horizontaler Blickwinkel: 172°
  • Vertikaler Blickwinkel: 178°
  • Hintergrundbeleuchtung: LED
  • Panel-Technologie: IPS-Technologie (In-Plane-Switching)
  • Neigungswinkel: -5° bis 35°
  • Schwenkwinkel: Nein
  • Maximale anpassbare Höhe: 130 mm
  • Neigungsverstellbares Display: Nein
  • Maximale Auflösung: 3440 x 1440
  • Standard-Aktualisierungsrate: 60 Hz
  • Bildwiederholrate: 100 Hz (G-Sync)
  • Unterstützte Farben: 1,07 Milliarden Farben
  • Helligkeit: 300 cd/m
  • Synchronisationstechnologie: NVIDIA G-SYNC™

Bild von Amazon

Produktbild von Amazon

Die Vorteile

Gank eindeutig:

  • 100Hz G-Sync
  • breiteres Bild
  • kräftiges und stabiles Bild dank IPS
  • Dank 3440x1440p mehr Darstellungsraum

Die Nachteile

Einziger Nachteil, der hierbei zumindest physisch mitkommt: Energieeffizienzklasse C. Das ist echt heftig. Ist aber ein frühes Modell der Entwicklungen von Monitoren dieser Art. Der andere Nachteil ist der Preis, für den ich den Monitor erworben habe. Das tat richtig heftig im Geldbeutel weh.

Meine Erfahrung

Größtenteils positiv. Wichtige Voraussetzung: 'ne Grafikkarte haben, die auch die schnellen und geilen Bilder für den Monitor liefert. Ich habe nämlich bisher nur eine GTX 1060 6G von Palit, die schafft normales FullHD auf 16:9 komplett solide, aber 2K 21:9 ist für die zu krass, die hustet drei Mal und dann muss man auch schon mit den Grafikeinstellungen runtergehen (je nach Spiel natürlich). Meiner Schätzung nach, bräuchte man entweder schon eine Grafikkarte der RTX-Reihe oder vielleicht würde die notwendige Leistung sogar noch eine z.B. GTX 1080 schaffen (wenn man die Vorzüge und Funktionen des Monitors nutzen möchte). Backlight-Bleeding ist so gut wie gar nicht da, sieht man im Dunklen minimal, aber nicht weiter auffällig. Ich habe aber auch zum Beispiel ein altes SWAT 4, das 2006 rauskam und wohl noch für das Format 4:3 entwickelt wurde, auf dem Monitor zum Laufen bekommen, das Interface ist zwar ein wenig verzerrt vom Spiel, aber die Spielgrafik wurde trotzdem mit allen Anzeigen korrekt dargestellt. Spiele, die ich aktuell häufig offen habe, sind z.B. Rocket League oder Grand Theft Auto V, beides noch alles komplett im Rahmen flüssig, das Spielerlebnis ist einfach krass, du siehst einfach viel mehr von der Umgebung und hast dank G-Sync noch stabile FPS.

Vergleich von csgames.de

Vergleich zwischen 21:9 und 16:9 von csgames.de

Als Office-Monitor?

Zum Surfen, Filme schauen oder casual Office macht der Monitor schon gut was her. Der Monitor ist mit seinen 300 cd/m auf jeden Fall hell genug, um ihn auch als Office-Monitor zu verwenden, Texte, Grafiken und sonstige Inhalte werden dank 3440x1440p-Auflösung sehr fein, schön und lesbar dargestellt, also geht der auch für PowerPoint, Word, Excel und dem Rest der Bande klar. Wer es bis hierhin sich nicht erschließen konnte: Ja, es kann auf diesem Monitor mehr angezeigt werden, zum Beispiel drei Word-Dokumente gleichzeitig parallel.

Vergleich von ebuyer.com

Beispielhafter Vergleich von ebuyer.com

Bild- und Videobearbeitung?

Ein Traum! Photoshop geht sowieso klar, endlich mal Platz für die ganzen Werkzeugleisten, Layer und und und. Auf dem Monitor schneide ich ja jetzt schon lange Videos und es ist einfach so dermaßen konfortabel, ich will eigentlich nicht mehr auf normalen 16:9 Monitoren schneiden. Endlich mal Platz für Effekte-Fenster, Vorschau, Projekteinstellungen, Werkzeugleiste und die Timeline endlich mal wieder im Überblick. Von sRGB habe ich zwar nicht viel Plan, aber das Bild geht mehr als fitt, makellos. (Habe gerade mal testweise diverse Bilder, Fensterfarben und andere Elemente geteilt auf einem normalen FullHD-Monitor mit TN-Panel und dem X34 verglichen. Die Farben werden definitiv satter auf dem X34 dargestellt.)

Curved?

Jup, curved. Wirkt im ersten Moment cool, aber spürbar ist nicht viel davon. Wenn man nah davor sitzt, brauch man schon ein bsischen mehr Krümmung, dass da ein gewünschter Effekt entsteht.

Zusammenfassung

Ist das Zocken darauf geil? Ja, definitiv (wenn man die Leistung hat).

Will ich jemals wieder zurück auf 16:9 wechseln? Wohl kaum.

Empfehlung: erst anschaffen, wenn Grafikkarte leistungsstark genug ist und Stromrechnung damit gestämmt werden kann. Für's Streamen auf Twitch zum Beispiel nicht geeignet, da dort derzeit noch das herkömmliche 16:9 herrscht. Auch gibt es Spiele, die schlichtweg nicht für 21:9 gemacht sind.

Zwei Randinformationen..

Will dich echt nicht länger aufhalten, aber hier noch zwei Infos, die man so nebenbei noch mit erwähnen kann:

  • viele Kinofilme werden im 21:9 Format gedreht und im Kino gespielt oder auf DVDs (wer kauft solche eigentlich noch??) veröffentlicht. Man hat beim Filmschauen in diesem Format keine schwarzen mehr oben und unten, der Film wird auf dem gesamten Monitor dargestellt (sofern der Film im 21:9 Format gedreht wurde natürlich, gibt auch einige YouTube Videos, die in dem Format gut gesehen werden können)
  • ich habe diesen Monitor gebraucht gekauft, vergewisser dich daher (falls du ihn auch gebraucht kaufst), ob der Monitor aus einem Raucherhaushalt stammt, meiner stinkt fürchterlich nach Nikotin...
Sonntag, 19 Januar 2020 01:39

Links durchs Internet "schmuggeln"

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Ich will es kurzfassen...

Es gibt eine Methode, Links im Internet zu verstecken, die etwas unkonventionell ist, aber irgendwie auch geil, wenn man weiß wie. Und so geht's:

Man nehme den Link, den man "versteckt" publizieren möchte und lässt ihn über diese Seite nach dem Base64-Verfahren kodieren.

Würde ich also zum Beispiel wollen, https://www.massiveplayz.de in einem Beitrag zu verstecken, dann würde man diese Zeichenfolge statt dem richtigen Link sehen: aHR0cHM6Ly93d3cubWFzc2l2ZXBsYXl6LmRl . Base64 verändert den Link in eine Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen, die komplett zufällig generiert aussieht, aber jederzeit wieder (über die gleiche Seite) dekodiert werden kann, so dass man den richtigen Inhalt der Zeichenfolge lesen kann.

Also ich finde das geil. Ein Vorteil ist: man muss erstmal auf den Trichter kommen, dass das ein Link sein soll bzw. ein verschlüsselte Zeichenkette! Das hieße, wer demzufolge zu unfähig ist, damit was anzufangen, der wird nie den richtigen Inhalt erfahren. Damit sollte man trotzdem keine persönlichen Informationen, Passwörter usw. kodieren, das Verfahren ist keineswegs für diese Art von Informationen sicher. Aber wer zum Beispiel einen Link posten möchte, der aber zum Beispiel durch Einschränkungen einer Plattform gelöscht oder gesperrt werden würde, der könnte diese Methode benutzen, um eben z.B. Links oder andere Zeichenketten zu "schmuggeln".

Setzt halt aber voraus, dass der richtige Empfänger oder Zielgruppe auch damit was anzufangen weiß, wie das Verfahren funktioniert und solche "versteckten Links" erkennt. Finde es trotzdem cool :)

Dienstag, 26 Januar 2021 19:44

Ich war in Hamburg

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Neulich bot sich mir die Gelegenheit mal aus Sachsen herauszukommen und einen Abstecher nach Hamburg zu machen. Der folgende Bericht umfasst meine Erlebnisse und meine persönliche Meinung zu Hamburg.

Vorab sei gesagt, ich war noch nie in Hamburg, aber wollte schon immer mal das König der Löwen Musical sehen. Ich bin mit Auto ca. 6 Stunden von meinem zu Hause aus zur Speicherstadt (Stadtteil von Hamburg) gefahren und auch dort in einem Hotel einquartiert gewesen. Den nachfolgenden Bericht schrieb ich erst ca. 1 Jahr später, aus Zeit- und Motivationsgründen.

Sehenswürdigkeiten, Attraktionen usw. die ich besucht habe:

  • König der Löwen Musical
  • Panoptikum (Wachsfigurenkabinett)
  • Miniaturwunderland
  • Stadtrundfahrt ("Classic Line" hieß die glaube ich)
  • Hafenrundfahrt (gehörte glaube auch zur "Classic Line")
  • Protoype (Automuseum)
  • Speicherstadt
  • Deutsches Zollmuseum
  • Hamburger Hauptbahnhof

Hier sieht man die Außenalster.

Hamburg selbst war (Mitte Februar 2020) durchgehend windig, dezent kühl und es hat fast immer irgendwie geregnet. Scheint aber wohl normales Wetter da zu sein. Was mir sofort aufegallen ist, besonders in der Speicherstadt, ist der Baustil mit den Ziegeln (ist halt historisch bedingt) und die Gebäude, die so nah an den Wasserstraßen stehen, das sieht sehr cool aus, auch wenn ich das Wasser nicht besonders feier. Die STraßen waren eigentlich überraschend sauber, aber überall Ausländer.

Das König der Löwen Musical MUSS man einfach gesehen haben, wenn man schon in Hamburg ist, dann ist das Pflicht. War auch eine fantastische Vorstellung, sehr schönes Stück und kann ich nur weiterempfehlen.

Zum Musical selbst kommt man mit der Fähre (Musical Shuttle) und man darf dann je nach zeitlichen Plan vor/in dem Zelt erstmal eine Weile warten bis zum Einlass, kann noch kurz eine Kleinigkeit trinken oder Essen. Das zugehörige Restaurant hat aber erst ab Donnerstag wöchentlich geöffnet, daher vor Anreise eine ordentliche Mahlzeit zu sich nehmen oder nur mit einer klassischen Brezel oder Hotdog auskommen, die es im Zelt als scheinbar einzige Speise gibt. Als wären die Karten für das Musical nicht schon teuer genug, hatte ich eine Verkaufsdame auf eine kleine 0,5l Flasche Mineralwasser angesprochen ob es kostenlos sei, es stellte sich aber heraus, dass man für diese Flasche stilles Mineralwasser 3,50€ kassieren wollte. Finde ich ehrlich gesagt abartig. 2000 Leute haben für diesen Abend das Musical und alles drumherum finanziert, da kann man doch (vor allem, weil man schon direkt am Wasser ist) trotzdem als Geste Wasser ausgeben, immer dieser Kapitalismus an jeder Ecke. Persönlich bin ich auch gern mal geizig oder ein Sparfuchs, aber für 3,50€ bekommst du halt ganze Mahlzeiten bei mir in der Stadt, deswegen finde ich die Preise unverschämt. Kommt mir jetzt bloß nicht mit "aber du hast doch eh schon so viel Geld für die Musical Karten ausgegeben, da kommt es doch auf das bisschen Geld für Wasser auch nicht an"...

Die Shuttle hatten nach der Vorstellung sehr viel zu tun, die Menschenmassen wieder von der anderen Seite zu übersetzen. In der Warteschlange vor mir waren übrigens ein oder zwei volle Schulklassen aus Frankreich, die sich König der Löwen ebenfalls angesehen haben, ich vermute ab fortgeschrittenen Deutschvokabular kann man dann auch das Musical in Hamburg ansehen bzw. verstehen und was gibts besseres für Deutschlernende als sich das Musical in Hamburg anzusehen?

Diese netten Herren hier sind im Panoptikum anzutreffen. Es zeigt nicht nur zahlreiche Berühmtheiten aus Wachs, sondern trägt auch zur Bildung der Jüngeren bei: in Form eines Quiz oder auch Schnitzeljagd konnte ich zahlreiche junge Leute durchs Wachsfigurenkabinett laufen sehen, die mithilfe von Audiokommentaren zur ensprechenden Figur die richtigen Antworten für deren Aufgabenzettel ausfüllen mussten.

Das Zollmuseum

Ich habe zwar (glaube ich) keine Fotos des Museums, aber es bot meiner Errinnerung nach sehr interessante Einblicke in die Welt der damaligen und heutigen Schmuggler, die versuchten, den Zoll zu umgehen und Waren unangemeldet einzuführen. Ausgetsellt sind auch Plagiate, die vor der Einfuhr abgefangen wurden und dreiste Verstecke der Schmuggler, die die Ware an den undenkbarsten Orten versteckt hielten. Ich erinnere mich auch noch an historische Abbilder des damaligen Zolls: Aussehen, Aufgaben, Anforderungen und Dokumentation.

Miniaturwunderland

Für Fotografie musste man glaube ich eine extra Lizenz dazukaufen, das habe ich mir erspart. Das Miniaturwunderland ist tatsächlich so gigantisch, dass man sehr lange staunen, schauen und laufen wird. Ich schätze, wir haben an die 3 Stunden darin zugebracht schätzungsweise, es dauerte zumindest deutlich an. Im Wunderland zu sehen waren verschiedenste Regionen und Länder, diese waren liebevoll gestaltet und mit Blinklichtern und Modelleisenbahnen ausgestattet. Wer sich für den großen Blick auf die kleinen Dinge begeistern kann, der sollte es besuchen, die Größe und Arbeit die darin steckt, ist unglaublich.

Fazit

Hamburg ist eine sehenswerte Stadt. Ich mag den Stil, dass große Gebäude wie die der Speicherstadt so nah am Wasser gebaut sind und wie moderne Zivilisation mit so einer historischen Stadt kombiniert ist. Ich habe sicherlich nicht alles von Hamburg gesehen, aber das was ich sah, war für mich als Tourist aus Sachsen einen lohnenswerte Reise - zudem sind die Menschen Hamburgs nett :)

Als Empfehlung gebe ich einen Aufenthalt von ca. 1 Woche in Hamburg mit, das sollte als Dauer für die Art von Touristen ausreichen, die vielleciht ein zwei Attraktionen pro Tag ansehen wollen, aber auch einen Blick auf den Geldbeutel haben möchten.

Sonntag, 01 März 2020 16:10

Ich könnte kotzen bei modernem Gaming

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Ich habe viele Gedanken zum modernen Gaming (auf PC) und mich stören einige Punkte dezent hart, über die ich mich jetzt mal auskotzen muss:

"Always on" ist behindert!

Ich erinnere mich mal gern zurück an ein Spiel aus dem Jahre 2013: Need For Speed: Rivals. Hab ich gern und viel gespielt, auch wenn es die reinste Ruckelorgie dank gelockten 30fps war und auch sonst mehr Löcher hatte als ein Baum nach Termitenbefall zur Saison. Ich hatte immer noch eine DSL 2000 Leitung (200 KB/s down / 100 KB/s up), weil Deutschland und mein Dorf machte bis zu dem Zeitpunkt nur bis 16k Leitung mit. Wie auch immer, jedenfalls hat das Game im verbundenen Modus ca. alle 5 Minuten die Verbindung zu dem Online-Dienst verloren, was dazu führte, dass ich das Game sehr oft offline gespielt habe und das Onlineerlebnis vorerst ausblieb bzw. nur eingeschränkt verfügbar war. An meiner Leitung ist natürlich nicht das Spiel oder der Publisher schuld, was aber meinen letzten Nerv getriggered hat, sind dann die ewigen Suchen nach Lobbies oder allgemein der Verbindungsherstellung zu den Online-Servern.

Deswegen gebe ich jedem Entwickler an dieser Stelle den Rat mit: testet eure Spiele bitte auch unter deutschen Situationen wie eben auch Verbindungsabbrüchen oder langsamen Internetverbindungen. Ich habe Freunde in NRW und Bayern, die haben beide nicht mal mehr als eine DSL 16.000 zur Verfügung, bei einem von beiden schmiert es auch regelmäßig ab, weil in der Familie jemand dauernd über WhatsApp telefoniert, das ist kein Witz. Und ein weiterer Freund aus dem Saarland empfängt mit seinem Smartphone zu Hause gerade so E (Edge). Einfach traurig.

Das Internet ist für uns alle Neuland

Und bleibt es vermutlich auch 10 weitere Jahre | Quelle: tenor.com

Updates

Was mich (auch in letzter Zeit) mega abfuckt, sind die täglichen Updates von Softwares wie Origin, Steam oder Uplay. Steam geht sogar noch, weil es seine Aktualisierungen im Hintergrund während dem Betrieb runterlädt, das finde ich in Ordnung, aber wenn ich mich dazu entscheide, dass ich mal wieder ein Spiel aus dem Hause EA oder Ubisoft anschmeißen möchte, dann werde ich ausnahmslos jedes Mal mit einem Update-Screen begrüßt. Ich kann auch nicht sagen "nö du, hab gerade kein Bock auf deine nervigen Updates", sondern ich MUSS das verfickte Update runterladen, sonst kann ich Origin oder Uplay nicht benutzen. Es sind ja nicht mal Updates, die was erweitern oder coole neue Funktionen bringen, sondern irgendwelche sinnlose Scheiße, es wird ja nicht mal ein Change-Log danach angezeigt! Ich könnte natürlich den Launcher auch offline benutzen, keine Frage. Macht halt erstaunlich viel Sinn bei Spielen, die größtenteils aus Multiplayer bestehen. Nicht. Das sind so meine Momente, da wöllte ich am liebsten 'nen Kühlschrank in eine Menschenmenge werfen alter. Damals waren Updates cool, weil sie einen helfenden Ruf hatten. Bugs wurden gefixt, Content kam hinzu, vielleicht wurden auch zusätzliche Geräte kompatibel gemacht, in der Regel brachte ein Update da was richtig Sinnvolles mit sich, zumindest ist das so meine Erinnerung an die Dinge bis vielleicht ca. 2014.

Quelle: tenor.com

Jedes Update, immer | Quelle: tenor.com

Beschissenes Spieledesign

Ich könnte viele Punkte hierbei aufzeigen, wo Spieldesign schlecht ist, ich gehe hier nur mal auf einige Beispiele ein:

Das Spiel braucht länger, als ich mit meinen Spieleingaben

Ich hatte es vorhin erst bei Split/Second (2010): Mission gescheitert, ich möchte es erneut versuchen, ich spamme auf meinem Xbox-360-Controller die Taste B wie ein Bekloppter, bis das Spiel endlich mit dem Abspielen seiner ganzen Animationen endlich fertig ist, damit die Option aktiv wird, wiederholen zu dürfen. Gerade bei Rennspielen! Wenn ich Rennspiele spiele, will ich lang und schnell Autofahren und anschließend neu beginnen und nicht fünf Jahre warten müssen, bis das Menü fertig ist mir zu erzählen, dass ich verkackt habe! Gerade bei schwierigen Missionen, die man häufig wiederholt.

Mashing Button Gif

Quelle: giphy.com


Fehlende oder unlogische Spieleinstellungen

Bleiben wir doch gleich bei Split/Second: Während ich also das Spiel erstmalig spiele, möchte ich die Lautstärke des Spiels und die Auflösung ändern, da das Spiel erstmalig mit niedrigsten Grafikeinstellungen startet, das aussieht, als würde man auf einem übertakteten Toaster mit SCART-Anschluss spielen und die Spiellautstärke ist aufs Maximum standardmäßig gesetzt, was dir erstmal direkt einen instant Tinnitus mitgibt. Das Ding dabei: während man das Spiel erstmalig spielt, muss man ein Tutorial absolvieren und auch allgemein kann man in Split/Second, während man gerade fährt und pausiert, keine Spieleinstellungen wie Lautstärke oder Grafik ändern. WARUM ALTER?! Das ist doch total gehirnamputiert, oder nicht?

hifi-forum.de

Quelle: hifi-forum.de


Inkompatibiltät mit nicht herkömmlichen Anzeigen

Wie ich in einem anderen Artikel berichtet hatte, spiele ich auf einem Ultrawide Monitor (3440x1440 21:9). Älteren Spielen verzeihe ich, dass sie eigentlich mal für 4:3 entwickelt wurden, unter 16:9 irgendwie noch laufen, aber 21:9 nicht schaffen bzw. bin sehr überrascht wenn sie es doch schaffen (SWAT 4, Grüße gehn raus :D). Es kommt daher nicht allzu selten vor, dass Spiele beim Erfassen der geeigneten Auflösung mega confused sind oder mir das Bild komplett verzerrt darstellen. Erst neulich hatte ich ein Point-and-Click-Adventure namens "The Inner World Der letzte Windmönch" offen, das schlichtweg gar nicht an 21:9 angepasst werden konnte. Kann ich teilweise verstehen, weil die Grafiken im Spiel nicht gestreckt werden können, "kein Problem" denke ich mir "das Spiel wird mir dann ja wohl im Vollbildmodus rechts und links dann ja die schwarzen Balken anzeigen"... Falsch! Es orientiert sich an der BildschirmBREITE, was dazu führte, dass Spielelemente außerhalb von meinem Monitor oben und unten dargestellt wurden und ich diese gar nicht erreichen/sehen konnte. Was eine Scheiße, deswegen musste ich den Fenstermodus nutzen und einen 16:9-Monitor.

Preise für Spiele

Das muss ich vielleicht ein wenig präzisieren: ich finde es okay, dass Preise für Spiele erhoben werden und das Geld hoffentlich der weiteren Spielentwicklung zugutekommt oder was weiß ich, aber 1. hasse ich Preise, die dem Inhalt überhaupt nicht gerecht werden, zum Beispiel für irgendwelchen kosmetischen Inhalte oder sonstigen DLCs für deren Geld du dir auch gleich ein anderes Spiel kaufen kannst und 2. kaufe ich keine Spiele, die mir anschließend nicht gefallen wenn ich sie spiele, deswegen appelliere ich an die Publisher, von Spielen auch eine Trial-, Probe-, Testversion anzubieten, die dich entweder zeitlich oder inhaltlich beschränkt das Spiel bis zu einem gewissen Punkt spielen lassen, ggf. auch im Mehrspieler. Das wäre mal eine soziale Aktion, dann würde ich mich auch endlich mal wieder im Store von Origin oder Uplay umschauen oder mal ganz neue Spiele testen.

I'm Out

Wenn ich manche Preise für Spiele sehe die es nicht wert sind | Quelle: giphy.com

Plattformen

Entwickelt eure Spiele gefälligst stand alone!! Durch die oben genannten Punkte (eben zum Beispiel Always on durch den Dienst oder Plattform-Updates) hab ich gar keinen Bock mehr, überhaupt Spiele zu kaufen, geschweige denn zu spielen, weil sie zwanghaft mit einem Konto auf einer Plattform verknüpft werden müssen und ich dauernd von der zugehörige Plattform belästigt werde, fick Origin, Steam und Uplay!

BeiSPIELE für meiner Meinung nach qualitative Titel , die in vielerlei Hinsichten einfach so konzipiert sind, dass man nicht durchweg beim Spielen vom Spiel selbst abgehalten wird:

  • Emergency 4 (2006)
  • Need For Speed: Most Wanted (2005)
  • SWAT 4 (2005)
  • Die Sims 3 (2009)

Unterm Strich...

Viele Online-Dienste, Plattformen oder Preise fucken mich so hart ab, ich zocke meine Spiele mittlerweile überwiegend gecrackt, wenn sie mich mehr als begeistern, dann kaufe ich sie... reduziert bei Key Resellern.

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